Abbrand im Kaminofen (Holz)

Die Verbrennung von Holz ist ein komplexer Vorgang, der in mehreren Stufen abläuft. Holz vergast zunächst und wird dabei als gasförmiger Brennstoff verbrannt. Erst die übrig bleibende Holzkohle ist ein fester Brennstoff.

 

Folgende Faktoren sorgen für einen optimalen Abbrand:

 

- hohe Verbrennungstemperatur

 

- gute Vermischung von Verbrennungsluft und Brenngasen

 

- lange Verweildauer im Brennraum

 

- genaue Abstimmung der zugeführten Verbrennungsluft.

 

Zur Verbrennung wird Sauerstoff benötigt. Dieser wird mit der Verbrennungsluft zugeführt. Die jeweils optimale Luftmenge ist abhängig vom Gerät, von Art und Menge des Brennstoffs und von der momentanen Abbrandphase.

Der Schornsteinzug der Anlage (auch Förderdruck genannt) beeinflusst die

eingebrachte Luftmenge zusätzlich.

Über die Einstellung der Luftschieber muss deshalb dafür gesorgt werden, dass zu jedem Zeitpunkt die für die Verbrennung optimale Luftmenge zur Verfügung steht!

WICHTIG!

Vermeiden Sie zu häufiges Nachlegen von Holz in geringen Zeitabständen. Wenige große Abbrände sind günstiger als langsames Abbrennen mit gelegentlicher Brennstoffzugabe. Außerdem können bei jedem Öffnen der Brennraumtür Qualm und Aschepartikel in den Aufstellraum entweichen.

 

 

Verbrennungsluftführung im Kaminofen

 

Durch das Verstellen von Primärluft und Sekundärluft, sowie der Drosselklappe im Abgasrohr, kann mit einer ausreichend hohen Verbrennungs-temperatur ein sauberer Verbren-nungsprozess gewährleistet werden.



Ergänzende Informationen siehe:

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ORANIER-Kaminofen-ABC-D-V1-02-2014.pdf
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