Auslegungs-Enddruck für Wasserführende Kamin- und Pelletöfen

Den Druck, mit dem das Wärmeträgermedium im Heizkreis im Betrieb (wenn also das Heizwasser warm ist) beaufschlagt wird, nennt man Auslegungs-Enddruck. Er sollte etwa 0,5 bar unter dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils liegen.

 

BEISPIEL:

Sicherheitsventil = 2,5 bar - Anlagendruck = 2,0 bar.

 

Nach Inbetriebnahme der Anlage sinkt zumeist der Anlagendruck, da noch Luft durch die Entlüftungsventile entweicht. In der Regel muss mehrmals nachgefüllt und es müssen die manuellen Entlüftungsvorrichtungen betätigt werden. Der Druck, mit dem die Anlage in kaltem Zustand befüllt wird, nennt sich Mindest- bzw. Maximalfülldruck. Dieser wird separat berechnet und verhindert das Eindringen von Luft an der höchsten Stelle der Anlage in kaltem Zustand. Außerdem sorgt er dafür, dass die maximale Ausdehnung des Mediums bei heißer Anlage vollständig vom Ausdehnungsgefäß aufgenommen werden kann, ohne dass es zum Ansprechen des Sicherheitsventils kommt.

 

HINWEIS:

Störungen im Wasserumlauf durch Eintritt von Luft können nur vermieden werden, wenn das Volumen des Ausdehnungsgefäßes ausreichend bemessen und der Füll- und Vordruck genau den ermittelten Werten entspricht. Ansonsten kann beim Aufheizvorgang das Sicherheitsventil ansprechen und Anlagenwasser wird abgeführt.


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