BImSchV (Bundes-Immisionsschutzverordnung)

Wasserführende Kaminöfen und Pelletöfen

Die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) fordert für "zentrale" Festbrennstoff-Heizkessel einen Mindestwasserinhalt von 55 Litern pro Kilowatt Kesselleistung. Übertragen auf einen Kaminofen mit 5 Kilowatt wasserseitiger Leistung wären dies 275 Liter. Bei dieser Forderung wird angenommen, dass bei einem zentralen Kessel nur ein Abbrand (ca. 1,5 Stunden) gefahren und gespeichert werden muss.

 

HINWEIS:

Bei Wasserführenden Kaminöfen muss jedoch davon ausgegangen werden, dass  der Benutzer regelmäßig Holz nachlegt, um das Feuer für eine gemütliche Atmosphäre und einen warmen Aufstellungsraum am Brennen zu halten. Dabei hat er nicht immer eine Temperaturanzeige für den Pufferspeicher im Blickfeld

-der Mensch als "Regelorgan" fällt also aus!

 

Typischerweise stößt der Pufferspeicher an ungewöhnlich milden Wintertagen

-wenn mit der gewohnten Holzaufgabemenge weitergeheizt wird, jedoch keine Wärmeabnahme aus dem Pufferspeicher erfolgt-

an seine Grenzen. Aber auch in der Übergangszeit kann ein großes Pufferspeichervolumen erforderlich werden.