Fallschachtfeuerung "Pelletöfen"

Pellet-Einzelöfen arbeiten üblicherweise mit der sogenannten Fallschachtfeuerung.

Dabei werden die Pellets zunächst mittels einer Förderschnecke aus dem im Gerät befindlichen Vorratstank über eine Fallrinne in den Brennertopf gefördert.

 

Die Zündung der Pellets erfolgt über eine Zündpatrone, in der durchströmende Luft auf ca. 800°C erhitzt und dem Brennertopf gezielt zugeführt wird.

 

Für den nötigen Luftzug sorgt ein abgasseitig angeordnetes Saugzuggebläse.

Die Verbrennungsluft wird also in den Brennraum hinein "gesaugt", und die Abgase werden anschließend in den Schornstein geblasen.

 

Die Steuerung der Verbrennung -also die momentane Wärmeleistung- wird in der Regel über einen Temperatursensor eingestellt. Die Leistung wird aus der Abgas- oder Brennraum-temperatur ermittelt. Die Anpassung erfolgt dann über die Drehzahl des Saugzuggebläses (Verbrennungsluftzufuhr) und die Fördergeschwindigkeit der Förderschnecke (Brennstoffmenge).

 

Hinter dem Brennraum befindet sich meist eine am Heizkreislauf angeschlossene Wassertasche. Die heißen Abgase werden außerdem durch einen Abgaswärmetauscher geführt und erhitzen dabei zusätzlich das Heizwasser.

 

Ein Anteil der Verbrennungswärme wird jedoch auch über die Sichtscheibe und die Gehäusetemperatur direkt an den Aufstellungsraum abgegeben = 5 bis 20  Prozent.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufbau Pelletofen

 

Bildquelle:

Hartmann

"Handbuch Bioenergie-Kleinanlagen"



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