Luftschieber (Kaminöfen)

Bei den klassischen handbeschickten Kaminöfen unterscheidet man zunächst zwischen der Primärluft, die von unten durch den Ascherost dem Verbrennungsgut zugeführt wird, und der Sekundärluft beziehungsweise Tertiärluft, die von oben oder hinten zugeführt wird. Die Luftschieber steuern die jeweilige Verbrennungsluftmenge.

 

Die Primärluft wird insbesondere zum Anzünden benötigt. In der Vollbrandphase sollte die Zuführung möglichst weit geschlossen werden. Auch zur Verbrennung von Braunkohlebriketts wird verstärkt Primärluft benötigt.

 

Wie die einzelnen Luftschieber für eine optimale Verbrennung zu betätigen sind, entnehmen Sie der Bedienungsanleitung Ihres Geräts!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftführung im Kaminofen


Die jeweils optimale Luftmenge ist abhängig vom Gerät, von Art und Menge des Brennstoffes und von der momentanen Abbrandphase.

 

Der Schornsteinzug der Anlage (auch Förderdruck genannt) beeinflusst die eingebrachte Luftmenge zusätzlich.


 

 

Bei ORANIER-Geräten befindet sich der Luftschieber für Sekundärluft meist links.

Mit Schiebereinstellung in der Frontebene ist die Luftführung geschlossen.



TIPP:

In der Praxis ist es oft günstiger, wenn während der Ausbrandphase die Primär- und die Sekundärluftzufuhr geschlossen sind. Durch Undichtigkeiten gelangt immer noch etwas Luft zum Glutnest und die Wärme hält sich länger im Ofen.

Außerdem wird nach Verlöschen der Glut oft vergessen, die Primärluft ganz zu schließen, so dass die warme Raumluft durch Ofen und Kamin langsam nach außen zieht.


Ergänzende Informationen siehe:

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Oranier-Kaminofen-ABC.pdf
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