Pumpenkennlinie (Puffer-Ladepumpe)

Die Puffer-Ladepumpe sollte grundsätzlich so ausgewählt werden, dass der vorgegebene Betriebspunkt auf der Kennlinie der maximalen Motordrehzahl im Punkt des besten Wirkungsgrads liegt.

 

Liegt der Betriebspunkt zwischen zwei Pumpenkennlinien, so sollte - anders als bei Pumpen von Zentralheizungen - die stärkere Pumpe ausgewählt werden, da für den Heizkessel des Kaminofens keine Leistungsreserven bestehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pumpenkennlinien einer Standardpumpe

(Bildquelle: WILO SE)


ERKLÄRUNG:

Das Diagramm verdeutlicht die Pumpenkennlinien für drei einstellbare Motordrehzahlen einer kleinen Standard-Nassläuferpumpe.

 

Wurde beispielsweise ein Betriebspunkt von 1 Meter Förderhöhe und 0,55 Kubikmeter pro Stunde ermittelt, so erkennt man, dass bei Betrieb in mittlerer Stufe noch einige Leistungs-reserven vorhanden sind:

Es würde sich eine tatsächliche Fördermenge von etwa 1,1 Kubikmeter/Stunde einstellen, also etwa der doppelte Volumenstrom (blaue Pfeile).

 

Dies bedeutet, dass die Pumpe zum erzielen der gewünschten Temperaturdifferenz von 8 Kelvin durch Takten der Regelung nur die halbe Zeit laufen muss.

Wird die Pumpe dagegen in der kleinsten Stufe betrieben (roter Pfeil), beträgt die Fördermenge 0,45 Kubikmeter/Stunde. Setzt man diesen Wert wiederum in unten stehende Tabelle ein, so ergibt sich bei 5 Kilowatt Geräteleistung eine Spreizung von knapp 10 Kelvin bei 70°C im Pufferspeicher.

Erforderlicher Volumenstrom des Heizungswassers in Abhängigkeit von wasserseitiger Ofenleistung und Temperaturspreizung, mittlere Wassertemperatur 70°C


HINWEIS:

Die vom Hersteller des Kaminofens angegebene Nennleistung wird nur bei der genauen Aufgabemenge an Scheitholz und dem vorgegebenen Kaminzug erreicht. Letztlich ist die Nennleistung ein Mittelwert aus dem Abbrandzyklus.



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