Schornsteinanschluss

Verbindung zwischen Kaminofen und Schornstein

Wenn möglich sollte man einen Schornsteinanschluss mit einem vertikalen Rauchrohr als Anlaufstrecke ausführen. Hierdurch werden die Zugbedingungen, insbesondere beim Anfeuern, verbessert. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Drosselklappe als Zugbegrenzer für den Heizbetrieb einzubauen.

 

Beim direkten Anschluss mittels Verbindungsstück in der Geräterückwand muss die Öffnung im Schornstein sehr genau hergestellt werden. Beim Ausmessen sind evtl. Glasunterlagen etc. mit zu berücksichtigen.

 

Verbindungsstücke bzw. Rauchgasrohre dürfen keinesfalls in die vertikale Schornsteinöffnung hinein ragen (Folgen: Zugbehinderung, Kollision beim Schornsteinkehren).

 

Bei mehreren Anschlüssen dürfen diese nicht genau gegenüber liegen, sondern sind um 30 cm versetzt anzuordnen.

 

Der Anschluss erfolgt bei einschaligen Schornsteinen mittels Doppelwandfutter oder Rohrhülse.

 

Bei Edelstahl- oder mehrschaligen Schornsteinen werden entsprechende Formelemente benötigt. Das Rauchrohr muss aus mindestens 2 Millimeter dickem Stahlblech bestehen.

 

 

 

 

 

 

 Anschluss direkt

 

 

 

 

 

Anschluss mit Rauchrohr




HINWEIS:

Wasserführende Kamin- Pelletöfen können durch den starren Anschluss der wasserseitigen Verrohrung nicht mehr bewegt werden. Bei einem Kaminanschluss mittels Rauchrohr muss darauf geachtet werden, dass dieses über entsprechende Kehröffnungen vollständig gereinigt werden kann.

Bewährt haben sich verstellbare dreiteilige Segmentbögen zum Zerlegen.






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